Vintage Kleider der Stars und Sternchen

Während der 50er Jahre dominierten kurvenreiche Stars wie Marylin Monroe die Filmwelt. Auch 50 Jahre nach ihrem mysteriösen Tod rätselt noch immer das Showgeschäft über ihr persönliches Erfolgsgeheimnis. Sie war die meist fotografierte Frau des 20. Jahrhunderts und wurde zur Ikone eines ganzen Zeitalters. Marilyn verkörperte den amerikanischen Traum: sie wuchs in einfachsten Verhältnissen auf, wurde zum Filmstar in Hollywood und noch zu Lebzeiten zu einer Legende. Ihre stets eng anliegenden und weit ausgeschnittenen Vintage- Kleider machten sie zum Sexsymbol der 1950s.

Audrey Hepburn stach mit ihrer eher knabenhaften Figur hervor, welche sie mit gerade geschnittenen Etuikleidern betonte. Die Schauspielerin prägte einen unverwechselbaren Stil. Ihre Wahl der Kleider beeindruckten bereits den großen Modemacher Hubert de Givenchy, welcher zu einem engen Freund von Audrey Hepburn wurde. Die Schauspielerin verband Eleganz mit Schlichtheit und trug bevorzugt edle Roben auf eine ganz selbstverständliche Art und Weise. Ihre elfengleiche und zierliche Erscheinung gilt seit jeher als ein Vorbild für viele Frauengenerationen, welche den zeitlosen Schick bevorzugen.

Heute wollen wir euch die typischen Vintage Kleider dieser beiden Frauen vorstellen, welche gegensätzlicher nicht hätten sein können.

Audrey Hepburn: Vintage-Kleider mit schlichter Eleganz

Eine der ganz großen Filmlegenden war Audrey Hepburn. Dank ihres wundervollen Stils galt sie auch als eine der größten Modeikonen ihrer Zeit. Audrey Hepburn zog ihre Zuschauer wegen ihres liebreizenden Wesens und der schlichten Eleganz augenblicklich in ihren Bann. Ihre schlanke Figur betonte sie gerne mit dezenten und eleganten Etuikleidern. Ihre klassische Eleganz beeinflusst noch heute unser Modebewusstsein und regt viele bekannte Designer zu eigenen Kreationen von hübschen Etuikleidern an. Wegen seiner schlichten unverzierten Form macht jenes Kleid einen besonders edlen Eindruck. Etuikleider sind nicht umsonst mit dem klassischen Cocktailkleid verwandt. Der geradlinige figurbetonte Schnitt, welcher ohne eine horizontale Taillennaht auskommt, ist das Haupterkennungsmerkmal eines Etuikleides.

Sehr beliebt war bei Audrey Hepburn das schlichte schwarze Kleid, welches im Jahre 1926 von Coco Chanel als sogenanntes “Kleines Schwarzes” massenkompatibel gemacht wurde. Vierzig Jahre später personalisierte Audrey Hepburn diesen Stil in ihrer weltberühmten Rolle als “Holly” im Film “Frühstück bei Tiffany”. Ihr schlichtes schwarzes Kleid wurde Audrey Hepburn von Hubert de Givenchy auf den Leib geschneidert.

Einen weiteren hübschen Look trug die Schauspielerin im Jahre 1953 in der romantischen Komödie “Ein Herz und eine Krone”. Sie stellte hier einen eleganten Urlaubs-Look vor, bei welchem sie unzählige Nachahmerinnen gewann. Ein langer, fließender Rock wurde hier mit einer bis zu Kragen zugeknöpften Bluse und einem eleganten gestreiften Seidenschal um den Hals kombiniert.

Die schlichte Eleganz von Audrey Hepburn verzauberte mehrere Generationen

Die schlichte Eleganz von Audrey Hepburn verzauberte mehrere Generationen (C) Bud Fraker, wikimedia.org

Ganz entgegen des damaligen Zeitgeistes war Audrey Hepburn vom damaligen vollbusigen, offenkundigen Sexappeal einer Marilyn Monroe meilenweit entfernt. Ihre zart, zierliche und zerbrechliche Figur entlockte dem Regisseur Billy Wilder das berühmte Zitat: “Das Mädchen wird den Busen noch völlig aus der Mode bringen”.

Marilyn Monroe: Vintage Kleider mit Sexappeal

Den Gegensatz zu dem schlichten und eleganten Auftreten einer Audrey Hepburn bildete das unumstrittene Sexsymbol der 50s: Marilyn Monroe. Sie wusste sich stets in Szene zu setzen und jeden gekonnt zu verführen. Die Fotografen liebten sie : ihre koketten Blicke, blutroten Lippen, stilvollen Outfits und natürlich die typisch blonden Marilyn-Locken machten sie zur Sexgöttin der 1950er Jahre.

Ebenso wie Audrey Hepburn machte Marilyn Monroe das “Kleine Schwarze” in ihren Filmen “Manche mögen`s heiß” oder ” Blondinen bevorzugt” salonfähig. In den 50er Jahren wurde die typische Taillenakzentuierung von diesem hübschen schwarzen Kleid bevorzugt.

Marilyn Monroe liebte enge und figurbetonte Kleider. Jene waren entweder schulterfrei oder verfügten über einen sexy V-Ausschnitt. Marilyn trug sehr gerne dazu kleine baumelnde Diamantohrringe, um das Augenmerk auf ihr Dekolleté und ihr zartes Gesicht zu lenken. Genau wie Diamanten gehörten auch Perlen zu Marilyns Lieblingsschmuck, da jene ihr Gesicht wundervoll weich zeichnete.

Mitte der 1950er Jahre trug das Sexsymbol häufig schwarz. Im Jahre 1954 sagte sie einmal, dass “sie lange schwarze Kleider in Kombination mit langen Abendhandschuhen liebe”. Jene langen Handschuhe stammten noch aus den 30er Jahren, in welchen Striptease Tänzerinnen bei ihren aufwändigen erotischen Shows lange Abendhandschuhe als Accessoire zum lasziven Entkleiden verwendeten. Marilyn Monroe verband Eleganz und Erotik mit ihrem ganz eigenen Charme. Ab 1951 kamen High Heels weltweit in Mode. Von dieser Zeit an trug Marilyn Monroe keine anderen Schuhe zu ihren sexy enganliegenden Kleidern mehr.

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Marilyn Monroe in Niagara (c) wikimedia.org PD-PRE1964; PD-US-NOT RENEWED.

Das wohl berühmteste weiße Kleid der Filmgeschichte trug Marilyn Monroe 1955 im Billy Wilder Film “Das verflixte siebte Jahr”. Es bliebt unvergessen, wie das hübsche Drapée-Kleid hochflatterte, als sie über einem Lüftungsschacht der New Yorker S-Bahn posierte. Dieses weiße Neckholder-Kleid wurde vom Kostümdesigner Wiliam Travilla designt. Es hatte einen tiefen Ausschnitt und brachte somit ihre kurvenreiche Figur zur Geltung. Die “British Heart Foundation” wählte das hübsche weiße Kleid im Januar 2014 zum “kultigsten Leinwandkostüm”, welches in Verbindung mit dem Sexsymbol der 50s absoluten Kultstatus erreicht hatte. Dieses Kleidungsstück mit großer Geschichte wurde im Juni 2011 für 4,6 Millionen Dollar an einen privaten Sammler in Beverly Hills versteigert.

In unserem Vintage-Shop haben wir eine tolle  Auswahl an sexy Kleidern á la Audrey Hepburn oder Marilyn Monroe.
Text: Isabella Labella

 

 

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